|
Kein Grund zur Panik Lernprobleme, Beziehungskrisen, Versagensängste sind für die meisten Studierenden ganz normal. Damit aus kleinen Problemen keine studiengefährdenden Krisen werden, ist professionelle Hilfe wichtig. Was ihr tun könnt und wer euch an der Uni weiterhilft, dazu ein paar Tipps von Roswitha Hofmann. |
![]() |
||||||||||
Plötzliche Zweifel, das richtige Fach gewählt zu haben; Herzklopfen, wenn man im Seminar reden muss; ein mulmiges Gefühl vor jeder Prüfung? Keine Panik. Durch solche kritischen Phasen geht fast jeder Studierende während seines Studiums – und bekommt sie im Laufe der Zeit immer besser in den Griff. Doch es gibt auch persönliche Probleme und Krisen, die immer mehr ausarten und die man allein, ohne fremde Hilfe, nicht bewältigen kann. Zum Beispiel, wenn sich die Angst zu Angstattacken ausweitet, ohne dass man eine Ursache weiß – oder wenn man in einer Beziehungskrise steckt, die einen völlig arbeitsunfähig macht. Was das für negative Folgen haben kann, weiß Hendrik nur zu gut, der nach zwei Semestern erfolglosem Informatikstudium nun Biologie studiert und sich vorgenommen hat, endlich richtig durchzustarten. Doch ausgerechnet da macht seine Freundin mit ihm Schluss. „Jetzt, wo es eigentlich richtig losgehen könnte, lässt sie mich im Stich; meine ganze Motivation ist weg und ich habe Angst, dass ich mein Studium nicht mehr auf die Reihe bekomme.“ Nur nicht den Helden spielen Führen die eigenen Bewältigungsstrategien und Ratschläge von Freunden und Verwandten nicht weiter, ist es wichtig, dass man sich helfen lässt. Sich einzuigeln und zu versuchen, allein zurechtzukommen, macht es meistens nur noch schlimmer. Deshalb: Die Beratung an den Hochschulen ist unentgeltlich, vertraulich und folgt dem Prinzip: keine langfristige Therapie, sondern kurzfristige Soforthilfe oder Unterstützung für eine gewisse Zeit. Wenn ihr Probleme lieber außerhalb der Hochschule angehen und eine Psychotherapie machen möchtet, findet ihr für das weitere Vorgehen |
|
||||||||||
