Traumstudienplatz fest in der Tasche, Freund oder Freundin in weite Ferne gerückt. Beim Studienstart wird aus so mancher Heimatliebe eine Fernbeziehung – mit einigen Hindernissen und vielen Chancen. |
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| SONNTAGBABEND: Ein Zug erhält knatternd Einfahrt. Eine letzte Umarmung, ein letzter Kuss. Dann geht für mindestens eine Woche wieder jeder seiner eigenen Wege. Dieses Szenario spielt sich wieder und wieder an jedem beliebigen Bahnhof irgendwo in Deutschland ab. So ist das nun mal in einer Fernbeziehung, von der auch viele Studierende betroffen sind. Die Veränderung der Lebensumstände durch das Studium und den oftmals damit verbundenen Wohnortwechsel können eine „normale“ Beziehung zu einer Fernbeziehung werden lassen. Viele Beziehungen halten dieser Belastung nicht stand: „Natürlich ist eine Fernbeziehung immer problematischer als eine ,normale‘. Es ist schwieriger, Kompromisse einzugehen, aber diese sind gerade in einer Fernbeziehung unerlässlich“, sagt der Diplom- |
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| Eine letzte Umarmung, ein letzter Kuss |
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| DOCH ES LAUERT NOCH EINE GEFAHR von ganz anderer Seite: Gerade zu Beginn des Studiums lernt man viele neue interessante Menschen mit ähnlichen Interessen kennen. Zudem sehnt man sich in der völlig neuen Umgebung auch nach Gesellschaft und Geborgenheit. Da kann es schon einmal passieren, dass mehr aus einer Bekanntschaft wird. Das muss jedem, der in einer Fernbeziehung steckt, klar sein. Doch wer dem anderen gleich bei jedem netten Kontakt einen Seitensprung unterstellt und vor Eifersucht platzt, der erweist der Beziehung einen Bärendienst. Vertrauen ist nun mal das Schlüsselwort für jede Beziehung. Ohne Vertrauen geht es nicht. Fatal wäre es deshalb – so Psychologe Volker Koscielny – wenn man sich wegen eines rasend eifersüchtigen Partners anderen gegenüber verschließt. Für den Studienerfolg und das eigene Wohlergehen ist es immens wichtig, dass man sich einen Freundeskreis am Studienort aufbaut – für die |
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